Jahreshauptversammlung 2005

Gasthaus zur Schmiede 15. Jänner 2005

Protokoll zur Jahreshauptversammlung 2005

Anwesend: AFKStv. Slapnig Hubert, BKurat Truskaller, BGM Hueter, EKDT Hueter Johann und 61 aktive Kameraden
Protokoll: Sattlegger Erwin

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlußfähigkeit
Kdt. Egger begrüßt alle Anwesenden und speziell EKDT Hueter Johann und Bgm. Hueter
Ferdinand
2. Totengedenken
Seywald Adolf, Glanzer Jürgen und Oberhauser Andreas

3. Bericht des Kommandanten und Tätigkeitsbericht für 2004
Aktueller Stand: 75 Aktive, 5 Reserve, 14 Altkameraden, 17 Jugendfeuerwehr insgesamt
111 Mitglieder, ausgeschieden sind Stotter Josef sen., Obermoser Peter und Ebenberger
Martin.
Malle Florian ist Altmitglied, Reserve Mandler Siegfried

2 Brandeinsätze, 14 technische Einsätze, 112 Mann, 303 Einsatzstunden
Bei Sirenenalarm entsprechend Einsatzbereitschaft zeigen und im FF-Haus die Kette entsprechend beim Spint hinaufgeben w/Meldung und Versicherung, Florianimesse 8. Mai. Spezieller Dank an die Sänger für die Gestaltung (heuer 4. Mai) , Kommandant Egger lässt eine Liste von evtl Kleidungsveränderungen durch die Reihen gehen

4. Bericht des Kommandantstellvertreters
Wichtiger Punkt bei Einsätzen ist das Kennen der Geräte, da die Feuerwehr meistens als erster am Einsatzort. Es gibt für jede Gemeinde ein Katastrophenblatt. Beispiel: Aufstau des Berger Baches (innerhalb von 10 Minuten bei Aufstau ca. 2500 qm Wasser). Sturm, Vermurungen, etc, kann es geben. Ein Szenario für ein derartiges Vorkommen müsste überlegt werden („Mini-Maltastaudamm“). Dank an die Kameraden und an den Kdten für das abgelaufene Jahr.

5. Angelobung der Jungfeuerwehrmänner
Weiß Reinhard und Aigner Christian werden vom Probefeuerwehrmann zum Feuerwehrmann angelobt, dass gilt auch für Ranggetiner Thomas der nicht anwesend sein konnte

6. Beförderungen und Ehrungen Bericht über Kursbesuche 2004
Vom FM zum OFM Stocker Josef und Herregger Mathias
Vom OFM zum HFM Ebenberger Christian und Stich Gunther
Vom LM zum OLM Reiter Michael

Dank an Hr. Wuggonig Stefan für die Schneidertätigkeiten, aber entsprechend selbst hingehen

Kursbesuche 2004:
WEISS Alexander Atemschutzwart
KOLBITSCH Markus Atemschutzkurs
EGGER Albert Einsatz im Gleisbereich
TIEFNIG Wilfried Grund 2
Seminar Prüfkoffer: Weiss Alexander und Tiefnig Martin

7. Rechnungslegung für das Jahr 2004
einstimmige Entlastung des Kassiers

8. Bericht unseres Kuraten (Bezirksfeuerwehrkurat)
Erfolgt im Rahmen der Schulung Tagesordnungspunkt 11

9. Berichte der Gruppenkommandanten, des Atemschutzbeauftragten, des Funkbeauftragten, des Gerätewarts, des Jugendausbildners und des Kameradschaftsführer
Ebenberger Karl: sehr fleißig bei den Übungen, Konzert und Kirchtag, Aussprache w/Rücknahme des Gruppenkommandanten, er bleibt bis 65 als aktiver Kamerad in der Gruppe, Strgar Anton übernimmt die Gruppe gemeinsam mit Ebenberger Karl, Strgar Anton dankt im Namen der Gruppe und übergibt ein Gruppengeschenk

Wuggenig Gerhard: Ausflug auf den Gaugen, 1 Übung noch ausständig

Hartlieb Rudolf: Dank für das vergangene Jahr, Ausflug auf den Gaugen und der Wunsch an seine Männer weiterzumachen

Unterwaditzer Alois: 20 Jahre Jubiläum der Gruppe und weiterhin 20 Jahre bis 2025

Tiefnig Johann: Schwerpunkt 2005 C-Fahrereinsatz, Wunsch den Kirchtag wieder traditioneller zu machen . Unterdünhofen Andreas:Aufteilung der Arbeiten – Reiskofelerklimmung, 2 runde Geburtstag 30. Aigner und 40. Hasslacher Mathias
-> Tiefnig Johann wird den Chargenkurs nachmachen

Reiter Michael: Gr. VI haben 6 Leute deshalb nicht die Möglichkeit der Intensität aber trotzdem bei vielen Aktionen dabei. Er fordert seine Kameraden auf für die Zukunft zu überlegen , wie verstärkt Aktivitäten für die Gruppe zusätzlich möglich sind.

Tiefnig Wilfried: Dank an Wuggenig Gerhard sen. für die Mithilfe bei den Turnieren. Abgang: Obermoser Peter und Ebenberger Martin. Zugang: Themel Emil, Dürnegger Manuel und Weiß Thomas

Weiß Alexander (Atemschutz): Weiterhin Unterstützung bei den Übungen, 2 Übungen pro Jahr

Ebenberger Christian: Es ist besser nicht immer alle einzuladen (Übungen) sondern die Teilnehmer auf die Übungen aufzuteilen.

Kratzer Kajetan: Positive Entwicklung gemeinsam mit Reiter Michael 120 Stunden insgesamt kleine Spende an die Opfer der Flutkatastophe. Jeder Gruppenkommandant bekommt den Übungsplan. Schiausflug auf den Mölltaler Gletscher.

Steinwender Hermann (Kameradschaftsführer): Dank für geleisteten Arbeiten mit der Bitte die Einsatzzettel auszufüllen w/Einteilung.

10. Besprechungen über Übungen 2004 und Vorschau für 2005
25 Übungen, Übungsbesuch 345 Mann = 796 Stunden durchschnittliche Beteiligung, Übungsobjekte müssen entsprechend ausgesucht werden. Bei Übung in Amlach ist aufgefallen das die Drau innerhalb von 20 Minuten ansteigen (20 cm) kann. Bei Übungen ist zu beachten das die Wasserversorgng zum Löschwasserbehälter erfolgen sollte und nicht direkt zu den Tanks. 1. Übung im Jahre 2005 Gemeinschaftsschulung mit Brandermittler Hammer gemeinsam mit Postenkommandant Obermoser Willi. 9./10. Juli Feuerlöschüberprüfung mit Sicherheitstag. Kirchtag wird umgestaltet.

11. Schulung: Mag. Harald Truskaller
BKurat Mag. Harald Truskaller: KIT (Kriseninterventionsteam) = Notfallseelsorge
– Problematik der posttraumatischen Belastungsstörung die einen Menschen ein Leben lang begleitet. Wissenschaftliche Erkenntnis das dies in der Wirbelsäule sich ablagert. Notfallseelsorge ist notwendig „Zwei Augen hat die Seele: Eins schaut in die Zeit, das andere richtet sich hin in die Ewigkeit“.

Nach Ende des Einsatzes ist es unbedingt notwendig darüber zu reden. Wichtig ist es den Feuerwehrleuten seelischen Beistand zu leisten (innerhalb von 72 Stunden)

– Primär Geschädigte: Unfallopfer oder durch Notfälle direkt geschädigte Menschen
– Sekundär Geschädigte: Unverletzte Beteiligte, Unfallzeugen, Angehörige der primär Geschädigte
– Helfende: Seelsorgerischer Beistand für Ängehörige der Feuerwehren, um ihre oft belastenede Arbeit bewältigen zu können

Die Feuerwehr nutzt für die Notfallseelsorge die kirchlichen Seelsorgerinnen oder Seelsorger.
Interreligiöse Notfallseelsorge
Im Einsatz cool – aber hinterher? Auch harte Burschen haben einen weichen Kern
- keine Zwangsbekehrung, keine religöse Vergewaltigung, kein Überstülpen religiöser Rituale,
- kein Ersatz für psychiatrische Hilfe
- nähe, Zuwendung und Verständnis vermitteln
- tröstende und mutmachende Worte
- zuhören, nicht urteilen oder be- und verurteilen
- auf Wunsch Gebet oder eine religiöse Handlung
- Gott kennt Schmerzen aber er kennt auch dich
- Verunglückter ist keine Sache, sondern zuerst Mensch mit dem ich reden kann
- Tröstende, mutmachende Worte
Stressbewältigung und Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen
- Eigenunfall, Tod von Kameraden im Einsatz, Gewalt gegen Einsatzkräfte , viele Verwundete oder Tote, persönliche Bekanntschaft

12. Neuaufnahme von Jungfeuerwehrkameraden
Dürnegger Manuel, Weiss Thomas und Themel Emil

13. Allfälliges und Anträge
Nachbarschaft Berg übernimmt 2 Getränkerunden

Hepatitis B Impfungen sind nicht angenommen worden

Berger Kirchtag ist problematisch w/Vorbildwirkung, Gedanken über Ausschank und Änderung
über den Kirchtag, Alt und Jung gehört wieder zusammen

14. Grußworte der Ehrengäste
Ehrenkommandant Hueter: Dank für die Einladungen bei Festivitäten. Appell an die Jugend die Kameradschaft zu pflegen.


AFKStv. Slapnig Hubert: Grüße des BFK, Wichtig sind die Kurse, angefangen vom Grundkurs, Dank an die Gemeinde (Räumlichkeiten) für die Betreuung der Kurse. Wichtig ist die Jugend zu fördern und auszubilden. 54 Kurse in der Landesfeuerwehrschule. Es ist sinnvoll diese zu nutzen.
Änderung im Bereich der Förderungen (Staffelung bei 25 Jahre). Dank an die Gemeindevertretung für ein offenes Ohr für die Anliegen der Feuerwehr. Waldbekämpfungseinheit in Möllbrücke geplant. Füllstation funktioniert bestens. Atemschutzuntersuchungen sind langfristig nicht mehr freiwillig durch die Ärzte geplant. Bewerbe werden geändert. Stufe IV wird aufgelassen. Anpassung an das Bundeseinheitliche Der Gruppenkommandant muss in Zukunft auch mitarbeiten. Elektronische Zeitmessung. Grund I, Funkkurs I im Herbst in Berg. Diverse Veranstaltungen im heurigen Jahr mit der Aufforderung an diesen teilzunehmen. Hepatits B Anmeldungen waren sehr gering, wegen der kurzen Anmeldefrist. Unterstützung bei der KIT für BKurat Mag. Truskaller.

15. Stellungnahme unseres Bürgermeisters
Bürgermeister Hueter begrüsst alle und dankt für den Einsatz. „Gäbe es die Feuerwehr nicht,
müssten wir sie erfinden, müsste man sie bezahlen wäre dies nicht finanzierbar“ Bei Geräten wird mit Augenmaß vorgegangen und es besteht eine sehr gute Verankerung und Verständnis in der Bevölkerung. Einzugsgebiet des Berger Baches ist recht gut gesichert. Katastropheneinsatzplan ist in der Gemeinde vorhanden. Diskussion mit der Bevölkerung in einem „Sicherheitsgipfel“. Beim Kirchtag sollte der Versuch gestartet werden wieder zur Tradition zurückzukehren. Dank der Gemeinde für die Unterstützung der Feuerwehr bei Festivitäten (Drachen WM, Hirtenspiel, etc.). Der BGM wünscht allen ein unfallfreies Jahr. Ein Zuschuss von € 1.500,-- für Bekleidung wird zusätzlich gewährt.
Kommandant Egger Albert bedankt sich bei allen für die gute Zusammenarbeit und wünscht allen alles Gute.

Ende der Jahreshauptversammlung: 22.35 Uhr

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